Haussperling, Kohl- und Blaumeise waren 2022 deutschlandweit die Favoriten am Futterhäuschen; die Auswertung für dieses Jahr läuft noch. Die drei genannten dürften auch 2023 ganz vorne mit dabei sein. In Bayern finden sich zudem Amseln, Buchfinken, Elstern und Rotkehlchen regelmäßig in den Top Ten wieder.

 Insgesamt werden bei der diesjährigen Aktion keine Rekordergebnisse erwartet, da die Nahrungssuche für die Wildvögel durch die sehr milden Temperaturen im zweistelligen Bereich kein großes Problem darstellt. „Ohne Frost und Schnee finden sie ihre Nahrung leichter in der Natur – daher werden wir wahrscheinlich weniger Besucher und Arten an den Futterstellen zählen.“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Sechzig Minuten lang werden dabei alle gefiederten Freunde am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und dem NABU mitgeteilt. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus notiert man von jeder Art die höchste Anzahl Tiere, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Nachmeldungen sind bis 16. Januar möglich, dann wird ausgezählt. Der NABU erhofft sich dadurch langfristige Erkenntnisse über Veränderungen der heimischen Vogelpopulation.

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