Früher galt es bei manchen Rassen als Standard und man sah etwa von Dobermann, Boxer, Schnauzer, Dogge oder Rottweiler nur die kupierten Vertreter. Für die vermeintlich „bessere“ Optik zahlen die betroffenen Tiere einen hohen Preis: Die Wundschmerzen nach dem Eingriff sind heftig, manche leiden ihr Leben lang unter Phantomschmerzen. Außerdem büßen die Hunde mit dem Verlust von Ohren und Schwanz einen Großteil ihres Ausdrucksvermögens ein, sprich sie können mit Artgenossen nur noch begrenzt kommunizieren. Das kann zu Verhaltensstörungen und zu Auseinandersetzungen mit anderen Vierbeinern führen. Auch Balance und Körpergefühl sind dauerhaft gestört.
Leider sind viele HalterInnen dennoch bereit, ihre Tiere dieser Tortur aus rein kosmetischen Gründen auszusetzen und daher landen auch im Tierheim immer wieder kupierte Hunde, aktuell etwa die beiden Cane-Corso-Mixe Mavis und Merlin, die im Rahmen einer Sicherstellung zu uns kamen. Bitte unterstützen Sie diese Art der Verstümmelung nicht und lassen Sie bei ihrem tierischen Freund alle Körperteile unversehrt - danke!