Es ist kein Thema, mit dem man sich als TierhalterIn gerne beschäftigt, aber der Tag wird kommen, an dem man sich von seinem Schützling trennen muss. Was erwartet die BesitzerInnen nach dem Tod eines Haustieres konkret? Bei der Tiertrauer München finden Sie einen kompetenten Ansprechpartner für alle diesbezüglichen Fragen.

Als erstes Tierkrematorium Deutschlands ist die Tiertrauer seit 1971 im Einsatz an der Riemer Straße, in direkter Nachbarschaft zum Münchner Tierheim. 25 MitarbeiterInnen kümmern sich hier um verstorbene Haustiere und bemühen sich, den BesitzerInnen den Abschied so leicht wie möglich zu machen. Mit viel Einfühlungsvermögen wird hier auf alle Wünsche eingegangen.

Ob mit Hund, Katze, Kaninchen, Echse oder Fisch, jeder darf hier ohne Anmeldung zu den Bürozeiten vorbeikommen und sich nach einer ausführlichen Beratung auf seine Weise verabschieden. Man kann der Kremierung via Monitor beiwohnen, im Raum der Stille vorher Lebwohl sagen oder auch einfach nur später die Urne per Post erhalten – einfach so, wie es sich am besten anfühlt. Rund 1.000 Tiere gehen hier jeden Monat den Weg alles Irdischen und jedes einzelne wird auch im Tod mit Würde behandelt.

Die Tiere werden bis zur Kremierung in der Kühlung aufbewahrt. Als BesitzerIn haben Sie die Wahl zwischen einer Einzel- und einer Sammeleinäscherung. Bei letzterer wird ihr Tier gemeinsam mit anderen verbrannt und anschließend in einem Sammelgrab auf dem Tierheimgelände beigesetzt. Bei der Einzelkremierung erhalten Sie die Asche ihres Tieres nach der Verbrennung zurück und können sie in einer Urne zu Hause verwahren. Die Preise der Kremierung richten sich nach dem Gewicht des verstorbenen Tieres.

Einige Menschen ziehen es vor, das geliebte Haustier im eigenen Garten zu vergraben. Das ist unter bestimmten Bedingungen auch erlaubt. Sie müssen etwa der Eigentümer des Grundstücks sein und es darf nicht in einem Wasserschutzgebiet oder Naturschutzgebiet liegen. Informieren Sie sich über die entsprechenden Auflagen, falls Sie ein Grab im Garten planen.

Natürlich können Sie ihr Tier nach dem Einschläfern auch einfach beim Tierarzt bzw. der Tierärztin lassen und die Praxis kümmert sich um alles weitere. Wenn Sie keine anderen Anweisungen geben, greift der gesetzliche Standardweg der Tierkörperbeseitigung. 

Wenn ein geliebtes Haustier stirbt, bedeutet das für die meisten von uns einen emotionalen Ausnahmezustand. Daher ist man gut beraten, sich schon im Vorfeld Gedanken zu diesem Thema zu machen und sich zu überlegen, wie man den Abschied gestalten will. So sind Sie gewappnet für den Ernstfall und können sicher sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Als Mitglied im Tierschutzverein erhalten Sie bei der Tiertrauer eine Vergünstigung. „Wir wünschen uns, dass unsere Kunden und Kundinnen trotz allem mit einem guten Gefühl nach Hause gehen“, hofft Büromitarbeiterin Daniela Zöllner. Zumindest hat man für seinen Liebling dann auch am Ende alles getan, was noch möglich war.

Alle weiteren Infos finden Sie unter www.tiertrauer.de

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