Die Grillsaison mit gutem Gewissen genießen – ohne Tierleid!

Der Sommer riecht nach Sonnenmilch, Gras, Blumen,… und gerade gegen Abend steigt einem überall der Geruch von Grillkohle in die Nase, gleich gefolgt von dem Geruch von Fleisch.
Das gehört nach einer Umfrage (2021) des Marktforschungsunternehmens POSpulse für 85% der Deutschen auf den Grill. Würste essen 67 % der Menschen gerne beim Grillen und Grillgemüse 56 %.

Doch ein schöner und leckerer Grillabend lässt sich auch ohne Fleisch und Tierleid gestalten. Dafür haben wir Ihnen hier eine bunte Auswahl an Alternativen zusammengestellt.

Polenta für den Grill – vegan und Glutenfrei

Diese Polenta ist eine schöne Abwechslung zu Baguette und anderem Grillbrot. Noch dazu ist sie glutenfrei und sehr einfach zuzubereiten.

Zutaten für etwa sechs Stücke Grillpolenta:

130 g Maisgrieß (Polenta)

250 ml Gemüsebrühe

250 ml Pflanzenmilch

2 EL Margarine

1 Päckchen Trockenhefe

1 Zwiebel

 Zubereitung:

  • Die Zwiebel fein hacken und mit der Margarine in einem Topf glasig anbraten.

  • Dann mit der Gemüsebrühe und der Pflanzenmilch ablöschen und aufkochen lassen.

  • Den Maisgries langsam hineinrieseln lassen und mit einem Schneebesen dabei ständig umrühren, damit sich keine Klumpen bilden.

  • Sobald der ganze Gries eingerührt ist, die Hitze abschalten, den Topf aber noch eine kurze Weile auf der heißen Platte lassen und weiter umrühren.

  • Anschließend die Hefe hinzugeben und nach Belieben noch mit Pfeffer und Kräutern oder Muskat würzen.

  • Die Masse etwa 2 Zentimeter dick in eine flache Form streichen und mindestens eine Stunde stehen lassen.

  • Die Polenta lässt sich dann wunderbar in Stücke schneiden und auf den Grill legen.

     

 Westernkartfoffeln

Kartoffeln sind beim Grillen eine beliebte Beilage. Der Klassiker ist der Kartoffelsalat oder die Folienkartoffel. Ebenso schnell und einfach wie die Kartoffeln, die in der Folie gegart werden, lassen sich die Westernkartoffeln zubereiten. Pro Person können Sie etwa mit vier mittelgroßen Kartoffeln rechnen.

  • Möglichst gleichgroße Kartoffeln gründlich waschen und in Viertel schneiden.

  • In einem verschließbaren Gefäß mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, reichlich Paprikapulver und eventuell etwas Muskat würzen.

  • Das Gefäß verschließen und die Kartoffeln darin durchschütteln, bis sich alle Gewürze gleichmäßig verteilt haben.

Bis der Grill heiß ist, sind die Gewürze ausreichend eingezogen. Natürlich gilt hier wie bei jeder Marinade – je länger, desto intensiver.

 

Spargel vom Grill

Hier scheiden sich die Geister. Das Kaisergemüse Spargel liebt man oder hasst man. Was man aber in den meisten Fällen damit tut, ist es zu kochen. Dabei kann man mit den gesunden Stangen noch viel mehr anstellen und ihnen je nach Zubereitungsart einen ganz neuen Geschmack verleihen. Sie machen sich Beispielsweise ausgezeichnet auf dem Grill. Grüner Spargel ist dafür etwas besser geeignet, da man ihn nicht schälen muss und die Stangen schneller durchgaren. Weißer Spargel lässt sich aber auch grillen.

  • Den (weißen) Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden.

  • Mit etwas Zitronensaft einreiben und Salzen.

  • Wenn der Spargel etwas dicker ist, am besten etwas Alufolie um die empfindlichen Köpfchen wickeln, damit sie nicht schwarz werden.

  • Wenn die Stangen elastisch sind, ist der Spargel gar.

Durch die Behandlung mit Zitronensaft und Salz wird er außen etwas kross und bekommt so einen völlig neuen Geschmack.

 

Gefüllte Champignons ohne Kuh

Wer nach Rezepten von gefüllten Champignons sucht, findet diese immer mit Käse oder Frischkäse auf der Zutatenliste. Wie wäre es stattdessen mal mit einer Avocadofüllung?

Für eine Packung Pilze (etwa 300 Gramm) brauchen Sie eine reife Avocado.

  • Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Das Fleisch mit einem Löffel herauskratzen und in eine Schüssel geben.

  • Mit einem Teelöffel Zitronensaft und drei Teelöffeln Olivenöl beträufeln und die Avocadostücke mit einer Gabel zerdrücken.

  • Eine Knoblauchzehe fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken und zusätzlich mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und gut vermengen.

  • Je nach Frucht kann von den Gewürzen, dem Zitronensaft oder dem Öl etwas mehr erforderlich sein. Lassen Sie die Masse aber auf jeden Fall mindestens eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank stehen und schmecken dann erneut ab.

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